Benji Keta'aro

Nautolaner / Scout / Padawan

Description:

Physis:

Benji ist ein 19-jähriger Nautolaner, 1,86 m groß und 84 kg schwer. Durch seine vielen intensiven Einsätze als Artefaktjäger und persönliches Training konnte er sich sehnige Muskeln aneignen. Seine Haut ist aquamarinfarben und seine Augen sind schwarz. Neben der klassischen Jedi-Robe eines Padawans, trägt er schwarze fingerlose Handschuhe. Unter der Robe verbirgt sich ein Shadowsuit, den er bei Bedarf nutzt um unentdeckt zu bleiben.

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Charakter:

Benjis Antrieb sind stets die Abenteuer. Er selbst würde sich als mutig bezeichnen, andere nennen ihn leichtsinnig. Die meisten Probleme nimmt er mit einem Lächeln und einem flotten Spruch, nur wenige Dinge werfen ihn wirklich aus der Bahn. Er ist von seiner Fähigkeit überzeugt, sich aus schwierigen Situationen immer noch irgendwie herauswinden zu können – dabei will er aber häufig mit dem Kopf durch die Wand.
Wenn ihm etwas gegen den Strich geht, verliert er seinen sonst so typischen Humor und wird zum echten Hitzkopf. Seine Gutherzigkeit (und häufig auch Ahnungslosigkeit) führt zu einer ihm eigenen Naivität. Urteile fällt er meist aus dem Bauch heraus und weniger auf Basis vieler Informationen. Trotzdem lässt er sich nur schwer umstimmen, wenn er einmal eine Meinung vertritt. Benji misst sich gerne mit anderen – wer ihn schlägt oder anerkannt besser in etwas ist als er, verdient schnell seinen Respekt. Autoritäten, die er für unbegründet hält, kann er hingegen nur schwer akzeptieren.

Bio:

Geschichte:

Benji Keta’aro wird als Jüngster von vier Brüdern auf Glee Anselm, dem Heimatplaneten der Nautolaner, geboren und wächst am Stadtrand von Pieralos auf. Der Vater entzieht sich früh der Verantwortung für seine Kinder und lässt Benjis Mutter mit den vier Jungs alleine zurück. Um ihre Kinder zu ernähren muss Sumi Keta’aro viel arbeiten. Trotzdem achtet sie in der wenigen Zeit, die sie mit ihren Söhnen verbringt, darauf, ihnen starke Moralvorstellungen mit auf den Weg zu geben. Den verschwundenen Vater bezeichnet sie vor ihren Kindern stets als Verbrecher – ein Vorbild, welchem die Söhne auf gar keinen Fall nacheifern sollen. Ihre Bemühungen fruchten zwar, trotzdem wird Benji in seiner Kindheit durch die häufige Abwesenheit der Mutter vor allem von seinen älteren Brüdern großgezogen, die ihn zu kleineren Nebenjobs, aber auch in ihrer Freizeit mitnehmen.

Unter den Jungen von Pieralos sind Wettbewerbe und spielerische Wettkämpfe sehr beliebt. Gerade weil er der Jüngste der Brüder ist, entwickelt Benji schnell den Ehrgeiz sich zu beweisen und ahmt die älteren nach. Damit sorgt er bei seiner Mutter für viel Kopfzerbrechen. Benji lässt sich leicht provozieren und verstrickt sich in Prügeleien, wenn jemand ihn oder seine Familie beleidigt. Seine Brüder belächeln seine Ambitionen lange nur, bis er in einer Mutprobe den Sprung vom Donnerstein wagt, einer sehr hohen Klippe am stürmischen Meer. Benji ist der jüngste Nautolaner, der den Sprung jemals gewagt hat – das verschafft ihm den lang ersehnten Respekt unter seinen Brüdern und den anderen Jungen ihres Stadtteils. Von dieser Anerkennung angetrieben, wagt sich Benji später in die Nachthöhlen am Meeresgrund in der Nähe der Küste. Dort schwimmt Benji tiefer als die anderen Jungen, die sich nicht trauen in den völlig lichtlosen Kern der Höhlen vorzudringen. Benji hingegen lässt sich von seinem Instinkt treiben und vertraut darauf, dass sein Bauchgefühl ihm den Weg aus der Höhle hinaus weisen wird. Tief in den Höhlen entdeckt er eine riesige leuchtende Perle – sein erster Schatz. Da er auch seinen Teil zur Unterstützung der Familie beitragen will, beschließt er, sie auf dem Schwarzmarkt von Pieralos zu verkaufen. Zu seiner eigenen Überraschung erzielt er mit der Perle mehr Credits als seine Mutter in einem Monat verdienen kann. Daraufhin beschließt er, sich auf die Suche nach weiteren Schätzen zu machen, um seine Familie noch besser unterstützen zu können.

Benji durchkämmt die Gegend um seine Heimatstadt in immer weiteren Kreisen und findet Gegenstände von mal größerem, mal kleinerem Wert. Eines Tages begegnet er auf dem Schwarzmarkt von Pieralos einem Bothaner, der einem seiner Schätze interessiert ist. Der Bothaner bietet ihm einen Preis, den Benji nur aus Gewohnheit kurz hochtreibt, sich dann aber zufrieden gibt. Der Bothaner namens Gus Ter’lya erkannt, dass sein Angebot viel zu niedrig ist, Benji aber überhaupt keinen Geschäftssinn besitzt und sich über den zu geringen Preis gar nicht im Klaren ist. Ter’lya wägt ab, ob er den jungen Nautolaner für einen kurzzeitigen Profit über den Tisch ziehen oder ihn aber langfristig besser nutzen kann. Er entscheidet sich für einen fairen Preis und macht ihm gleichzeitig das Angebot für ihn als Schatz- und Artefaktsucher zu arbeiten. Benji nimmt an und vereinbart mit Gus, dass er einen Teil des Wertes der Artefakte als Lohn und diesen nach Glee Anselm schicken wird. Anschließend reisen die beiden von Planet zu Planet, um weitere Schätze und Artefakte zu suchen: Gus als Organisator und Planer der Operationen und Benji als ausführende Hand.

Auf den gemeinsamen Reisen mit Gus Ter’lya lernt Benji einige ihm völlig fremde Welten kennen. Die Artefakte, die er aufstöbert, faszinieren ihn dabei meist weit weniger als die fremden Spezies, die ungewöhnliche Flora und Fauna eines Planeten oder ungewohnt hohe Berge, tiefe Meere oder undurchdringbare Urwälder. Eine Mission bringt sie nach Dantooine, wo sie nach einem Artefakt der Macht suchen. Doch wie so häufig sind sie nicht allein auf der Suche. Auch eine Gruppe Jedi-Archäologen hat sich auf die Suche nach dem Artefakt gemacht. Fast zeitgleich finden Benji und die Jedi beim den uralten Gegenstand in einer alten Tempelruine mitten in der Steppe. Die Jedi erkennen, dass er die Macht in sich trägt und dass es die Macht war, die ihn zum Artefakt geführt hat. Sie versuchen ihm seine besondere Gabe zu erklären und nehmen ihn mit zum Orden nach Coruscant. Benji findet die Sache verwirrend, aber gleichzeitig spannend – er ist bereit sich den Jedi anzuschließen und zu lernen, wie er sein Bauchgefühl und seine Instinkte, die ihm schon so häufig gute Dienste geleistet haben, aktiv kontrollieren und einsetzen kann.

Benjis Ausbildung fängt vielversprechend an. Meisterin Asori Rivas nimmt sich seiner an, ebenfalls eine Nautolanerin, und Benji lernt schnell die elementaren Kenntnisse der Macht kennen. Doch während er sich im Übungsraum und in den Einzelstunden mit seiner strengen Meisterin noch als eifriger Schüler zeigt, tritt bei den ersten Missionen mit Meisterin Rivas seine alte Hitzköpfigkeit zu Tage. Der Ernstfall dieser Operationen und die daraufhin realistisch und manchmal auch rational zu fällenden Entscheidungen lassen dem Idealismus des jungen Nautolaners nicht immer Platz. Rivas‘ Autorität zweifelt er dabei zwar nicht an, doch Benji gerät mit anderen Padawanen und auch manchem ausgebildetem Jedi-Ritter aneinander, wenn er Entscheidungen für untragbar oder falsch hält. Seine Meisterin entscheidet daraufhin, das Risiko seiner Ausbildung nicht tragen zu wollen. Wer seinen Kameraden gegenüber das eigenen Temperament gegenüber nicht kontrollieren kann, ist zu anfällig für die dunkle Seite, begründet sie ihre Entscheidung. Benji ist am Boden zerstört und wird von einigen potentiellen Meistern abgelehnt. Der Rat beobachtet diese Entwicklung mit großen Sorgenfalten, bis der ältere Jedi-Ritter Desmond Brandom nach langer Abstinenz zum Orden zurückkehrt und sich Benji annimmt. Desmond scheint etwas in dem jungen Nautolaner zu sehen, das den anderen verborgen geblieben ist …

Benji Keta'aro

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